Archiv: Festival der Spätantike

Einführung / Kurzbeschreibung

Bis zu 100 Reenactors drehen die Zeit zurück und leben 4 Tage lang in den Häusern im Römischen Stadtviertel. Erleben Sie den Alltag im Carnuntum der Spätantike.

Bis zu 100 Mitwirkende aus ganz Europa drehen die Zeit um 1700 Jahre zurück und leben 4 Tage lang in den Häusern im Römischen Stadtviertel, als wären die Zeit und die Weltgeschichte ringsherum stehen geblieben.

Werfen wir einen Blick ins Jahr 333 n. Chr. Der Dux, der Befehlshaber von Pannoniae Prima et Noricum Ripense, hat den Auftrag erhalten, aus verbündeten germanischen Völkerschaften von jenseits des Donaulimes Truppenteile zu rekrutieren. Nach der Zusammenstellung und Ausbildung in Carnuntum, soll die Abordnung zur Verstärkung nach Gallien geschickt werden. Unter den zu Rekrutierenden befinden sich teils fähige Krieger, teils junge Männer ohne Ausbildung. Nach einer ärztlichen Tauglichkeitsfeststellung beginnt das Exerzieren und Einfügen in die Truppe.

 

Dramaturgische Rahmenhandlung

Das Spätantikenfestival in Carnuntum zeichnet sich durch ein intensives Zeitreiseerlebnis aus. Die Reenactors handeln innerhalb eines dramaturgischen Rahmens, das detailgetreue Nachspielen historischer Realitäten steht im Mittelpunkt. Anders als bei üblichen historischen Festen werden keine Vorführungen geboten, sondern das Erleben des römischen Alltags und der Überraschungscharakter der Aktivitäten machen den einzigartigen Reiz dieser Veranstaltung aus.

Samstag, 12.8.

Der Dux aus Savaria trifft mit seinem Stab in Carnuntum ein. Auch die germanischen Verbände sammeln sich. Zum Missfallen der Zivilbevölkerung müssen einige Häuser für die germanischen Soldaten requiriert werden. Es beginnt die Musterung der Anwerber, aber auch Zwangsrekrutierungen sind nötig, um die zahlenmäßige Sollstärke zu erreichen. (ab 10.00 Uhr)

Die Ausbildung für die Rekruten beginnt. Nach dem Ausrüsten findet ein erstes Antreten und die Vorstellung der Ausbildner statt. Der Dux wird von den germanischen Offizieren zum abendlichen Bankett eingeladen. Am Nachmittag laufen die Vorbereitungen für das Bankett, auch eine Jagdgesellschaft wird zu diesem Zweck ausgesandt. (ab 13.00 Uhr)

Sonntag, 13.8.

Auf die Soldaten wartet das morgendliche Antreten und die Vorstellung der Gruppen mit anschließendem Exerzieren. Es finden weitere Musterungen und öffentliche Werbung für die Armee statt. Der Dux trifft sich mit der germanischen Gesandtschaft zum gemeinsamen Thermenbesuch und Verhandlungen in der Thermenhalle. Danach kehren die germanischen Fürsten zum Bericht in ihre Lager zurück, um das weitere Vorgehen zu besprechen. (ab 10.00 Uhr)

Unter Anleitung des Dux und seines Schwertmeisters findet das Nachmittagskampftraining der Rekruten statt. Unter der Zivilbevölkerung herrscht aufgeregtes Treiben, da am Nachmittag eine römische Hochzeit angesetzt ist. (ab 13.00 Uhr)

Montag, 14.8.

Die Soldaten treten zum morgendlichen Appell an. Es wartet gemeinsamer Sport und Spiel für die Truppen. Zum anschließenden Mittagessen findet sich der Dux mit seinem Stab in der villa urbana ein. Hier wird die Runde jedoch von einer hereinplatzenden germanischen Gesandtschaft unterbrochen. (ab 10.00 Uhr)

Vor der villa urbana wird die Mode in der Spätantike vorgeführt. Am Nachmittag findet das tägliche Kampftraining statt. Anschließend laufen die Vorbereitungen für das abendliche Bankett im germanischen Lager an. (ab 13.00 Uhr)

Dienstag, 15.8.

Mit dem Einmarsch der Truppen und dem Morgenappell wird der letzte Tag eröffnet. Die bereits gut ausgebildeten Rekruten exerzieren unter der Leitung des Dux. Es folgt ein Mittagessen in der villa urbana mit den Offizieren. (ab 10.00 Uhr)

Die fertig ausgebildeten Soldaten treten zur Abschlusspompa und anschließender Waffenübung mit allen Gruppen an. Es wird eine Ehrung der Fechtchampions und der Sieger Vexillatio vorgenommen. Bevor die Abordnung nach Gallien ausgesandt wird, leisten die Soldaten den Treueeid auf den Kaiser. (ab 13.00 Uhr)

 

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