Der Schuppenpanzer war ein wesentlicher Teil der Ausrüstung eines Legionärs. Bei Grabungen im Auxiliarkastell von Carnuntum konnten Fragmente geborgen und zusammengesetzt werden.

Fragment eines Schuppenpanzers

Der Schuppenpanzer war ein wesentlicher Teil der Ausrüstung eines Legionärs. Bei Grabungen im Auxiliarkastell von Carnuntum konnten Fragmente geborgen und zusammengesetzt werden.

Auf dem Foto ist das Fragment eines Schuppenpanzers eines römischen Legionärs zu sehen. Dieses Stück wurde im Auxiliarkastell von Carnuntum gefunden. Die kleinen Schuppen sind aus Bronze gefertigt, insgesamt sind noch 14 Reihen vom gesamten Panzer erhalten.

Der Schuppenpanzer (Lorica Squamata) war ein wesentlicher Teil der Ausrüstung eines Legionärs, da er den Großteil des Körpers, außer die Extremitäten, schützte. Der Panzer bestand aus einem Leinenhemd auf welches die einzelnen Schuppen genäht waren. Die Schuppen waren ca. 3x5cm groß und überlappten sich gegenseitig, damit ein flächendeckender Schutz geboten werden konnte. An den Schultern waren am Panzer Schulterstücke aus Metall befestigt. Insgesamt wog der Panzer zwischen 6 und 15 kg.

Die am weitesten verbreitete Art des Körperschutzes war jedoch die Lorica Hamata – das Kettenhemd. Dieses bestand aus ca. 30.000 Eisenringen und wog bis zu 9 kg. Durch die inneinander beweglichen Ringelemente hatten die Soldaten große Bewegungsfreiheit. Die einfachste Art des Körperschutzes der Legionäre war eine Bronzeplatte, die mit einem Riemen über die Brust geschnallt wurde. Auch Schienenpanzer waren üblich.

Schuppenpanzer

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