Unsere neue Serie greift Themen aus der Römischen Geschichte mit einem Augenzwinkern auf. In der ersten Folge geht es um den Römischen Kalender.

Carnuntiner Säulen - Der Römische Kalender

Unsere neue Serie greift Themen aus der Römischen Geschichte mit einem Augenzwinkern auf. In der ersten Folge geht es um den Römischen Kalender. 

 

Was vom Römischen Kalender blieb

 

Tatsächlich ist es der Römische Kalender, dem wir die heute gebräuchlichen Monatsnamen verdanken. 4 Monate, März (nach dem Gott Mars), Mai (zufolge mehreren römischen Quellen nach der Göttin Maia), Juni (nach der Göttin Iuno) und der später hinzugekommene Januar (nach dem Gott Janus), erinnern an römische Gottheiten. September, Oktober, November und December sind nach Ihrer Reihenfolge im Römischen Kalender benannt (der Siebte, der Achte, ...). Ein Monat, der Februar, ist nach einem Fest benannt, den römischen Reinigungsfest februa. Für den April ist die Herkunft des Namens nicht eindeutig geklärt, es könnte sich aber um einen Bezug auf das lateinische Wort "aperire" (=öffnen) handeln. Zwei Monate sind nach Römischen Kaisern benannt, der Juli nach Julius Caesar und der August nach Augustus. 

Caesar war es auch, der den julianischen Kalender (ebenfalls nach ihm benannt) im Jahr 45 v. Chr. einführte. Hierbei handelte es sich um einen reinen Sonnenkalender mit 365 Tagen, der (das astronomische Jahr dauert länger als 365 Tage) einen Schalttag alle 4 Jahre vorsah, um den julianischen Kalender an den astronomischen anzugleichen. Diesen Schalttag gibt es mit dem 29. Februar auch heute noch alle 4 Jahre. Im Sprachgebrauch unsterblich wurde Caesar aber makabererweise durch seine Ermordung eben an den Iden des März. Eine angebliche Warnung vor seinem Tod „Cave Idus Martias“ („Hüte dich vor den Iden des März“) ist noch heute ein geflügeltes Wort, für jede und jeden, der vor einem bevorstehenden Unheil warnen möchte. 

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