Damit Sie Ihre Reise in die Römerstadt mit dem Besuch anderer Sehenswürdigkeiten verbinden können, haben wir für Sie den optimalen Ausflug durchgeplant.

Ein Herbstausflug nach Carnuntum

Damit Sie Ihre Reise in die Römerstadt mit dem Besuch anderer Sehenswürdigkeiten verbinden können, haben wir für Sie den optimalen Ausflug durchgeplant.

Die Römerstadt Carnuntum ist von März bis November das ideale Ausflugsziel für die ganze Familie. Damit Sie Ihren Ausflug in die Stadt der Römer gleich mit dem Besuch anderer Sehenswürdigkeiten der Region verbinden können, haben wir für Sie den optimalen Herbstausflug durchgeplant. In den Klammern der einzelnen Standorte sehen Sie die Gesamtkilometer, der Ausflug ist auch für (sportliche) Radfahrer geeignet. Das vorliegende Programm deckt ein weitreichendes Spektrum an Möglichkeiten in der Region ab. Die einzelnen Punkte bauen dabei nicht aufeinander auf. Freies Kombinieren und Weglassen ist somit kein Problem.

 

Die Römerstadt Carnuntum im Herbst.

I. Römisches Stadtviertel (0 Kilometer)

Wir beginnen unsere Reise im Römischen Stadtviertel in Petronell-Carnuntum. Genaue Tipps zur Anreise finden Sie im entsprechenden Punkt auf unserer Webseite. Sie können die einzelnen Stationen auch in umgekehrter Reihenfolge absolvieren. Wenn Sie einen Familienausflug planen, kann es sich lohnen diesen im Museum Carnuntinum (Station 3) zu beginnen, um in den Genuss des Familienbonus zu kommen. 

Ein Besuch des Römischen Stadtviertels wird ohne Zweifel zu den Highlights Ihres Ausflugs zählen. Weltweit einzigartig wurden Gebäude im Baustil des 4. Jahrhunderts am Originalstandort wiederaufgebaut, was einen fantastischen Einblick in das Alltagsleben einer römischen Stadt am Limes gibt. Somit gibt es nicht nur die Ausgrabungen zu sehen, sondern echte bewohnbare Häuser, ein Stadtpalais und eine funktionierende römische Therme. Nur wenige Minuten entfernt gibt es mit der Trainingsarena der Gladiatoren, dem Amphitheater der Zivilstadt und dem Heidentor viele weitere Highlights im Rahmen eines kurzen Spaziergangs zu erkunden. Neu ist seit Mai 2019 das Haus des Ölhändlers, ein echter Hingucker für jeden Besuch! 

 

II. Amphitheater der Militärstadt (3,0 Kilometer)

Nach einer etwa 5-minütigen Autofahrt erreicht man das Amphitheater der Militärstadt in Bad Deutsch Altenburg. Die antike Stadt Carnuntum verfügte über zwei Amphitheater, eines für die Bewohner der Zivilstadt und eines für die hier stationierten Truppen der Militärstadt. Passend zum Ort gibt es eine Ausstellung zum Thema Gladiatoren im römischen Reich. 

Das Amphitheater selbst wurde bereits im 1. Jahrhundert n. Chr. als Holzkonstruktion errichtet. Der Ausbau in Stein erfolgte zu Beginn des 2. Jahrhunderts n. Chr., seine heutige Form erhielt das Amphitheater in der zweiten Hälfte desselben Jahrhunderts. Alle 3 Standorte sind im Kombi-Ticket der Römerstadt enthalten, Besucher können sich also sorgenfrei die imposanten Dimensionen einer römischen Arena bewundern.

 

Ein Besuch im Museum Carnuntinum ist ein Erlebnis für die ganze Familie.
 

III. Museum Carnuntinum (5,0 Kilometer)

Genau 2 Kilometer vom Amphitheater der Militärstadt befindet sich das Museum Carnuntinum, das Besucher aktuell mit der Ausstellung „Der Adler Roms“ in seinen Bann zieht. Interessierte erfahren anhand einmaliger Exponate Wissenswertes über die Geschichte des römischen Militärs und das Leben am Donaulimes. Familien sollten ihren Ausflug hier beginnen, da beim Kauf der Karten im Museum die Ermäßigung durch den Bildungsbonus wartet.

Zu den Highlights der Ausstellung zählen ein voll ausgerüsteter römischer Reiter sowie das weltweit am besten erhaltene Cornu, ein Instrument das zur Signalübermittlung in der römischen Armee diente. Auch das Gebäude selbst zählt zu den Sehenswürdigkeiten Ihres Ausflugs. Das Museum wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Stil einer römischen Landvilla erbaut und anschließend 1904 durch Kaiser Franz-Joseph eröffnet, woran eine Statue im malerischen Park vor dem Museum erinnert. Der Park in Blickweite zur Donau lädt zum Verweilen ein und bietet Gelegenheit für eine kurze Rast. Aktivere Reisende spazieren durch den Park direkt zur Donaupromenade von wo sie einen herrlichen Ausblick auf den Naturpark Donauauen bzw. die Hainburger Au und die Donaubrücke, die einzige Donauquerung zwischen Wien und Bratislava, haben. 

 

IV. Schloss Niederweiden (14,5 Kilometer) 

Für die vierte Station wird eben hier die Donau überquert und die Reise im Marchfeld fortgesetzt. Der erste Halt hier ist das Schloss Niederweiden. Es wurde in den Jahren 1693 und 1694 von Johann Bernhard Fischer von Erlach für Ernst Rüdiger von Starhemberg unter dem Namen Jagdschloss Engelhartstetten errichtet. Über 30 Jahre später, 1725 erwarb Prinz Eugen das Schloss und ließ einen großen Garten anlegen. Sein heutiges Aussehen erhielt das Schloss dann etwa im Jahre 1765 unter Maria Theresia durch den Hofarchitekten Nikolaus Pacassi. 

Im Rahmen der Ausstellung Das Spiel mit dem Essen findet hier aktuell (von 15.3. bis 17.11.2019) eine Sonderausstellung statt. Diese nimmt Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des „Handelns“ und zeigt die Entwicklung von der Greißlerei bis hin zum High-Tech-Supermarkt. 

 

Das Marchfeldschloss Schloss Hof.

 

V. Schloss Hof (18,0 Kilometer)  

1725 erwarb Prinz Eugen ein Kastell aus dem 17. Jahrhundert und ließ es umfangreich erweitern. Dreißig Jahre später, 1755, ging das nunmehrige Schloss in den Besitz von Maria Theresia über, die das Gebäude und das Areal nochmals deutlich veränderte. Das Gebäude wurde um ein Stockwerk erhöht und die Räume des ersten Stockes neugestaltet. Heute ist Schloss Hof das größte der Marchfeldschlösser und überregional bekannt.

Auch Schloss Hof steht ganz im Zeichen der dort gerade laufenden Sonderausstellung „Das Spiel mit dem Essen“. Die aktuelle Ausstellung widmet sich der Geschichte der Logistik und historische Handelsrouten und spannt den Bogen zu modernen Logistikzentren und Handelsströmen. Abseits der Ausstellungen sind vor allem die Gärten des Schlosses im Frühling wunderschön und laden zu einem Spaziergang ein.  

 

VI. Schloss Eckartsau (35,0 Kilometer) 

Schloss Eckartsau ist die vorletzte Station unserer Reise. Das Schloss selbst verdankt einen Großteil seiner Berühmtheit den letzten Stunden der österreichischen Monarchie, als Kaiser Karl I. das Schloss im Privatbesitz der Familie Habsburg als neues Quartier für die kaiserliche Familie wählte, nachdem Schönbrunn in den Besitz der Republik überging. Von hier machte sich die Familie dann auch mit dem Zug auf den Weg ins Schweizer Exil. 

Heute ist das Schloss vor allem aufgrund seiner malerischen Lage und der Anbindung an den Donauradweg bei Radtouristen sehr beliebt. Wenn es die Zeit erlaubt machen Sie einen Spaziergang um das Schloss und bewundern Sie die Räumlichkeiten im Inneren, die einem das Gefühl geben, die kaiserliche Familie wäre gerade erst aufgebrochen. 

 

Blick auf Schloss Orth aus der Luft.

 

VII. Schloss Orth/Nationalpark Donauauen (44,0 Kilometer) 

Den Abschluss unserer Reise bietet das Schloss Orth beziehungsweise der Nationalpark Donauauen. Das Schloss Orth wurde 2005 komplett renoviert und beherbergt seither neben dem museumORTH und zahlreichen Einrichtungen der Gemeinde auch das Nationalpark-Zentrum der Nationalpark Donau-Auen GmbH mit dem Outdoor-Gelände, der Schlossinsel. Weiters ist es möglich von hier mit den Rangern und Rangerinnen des Nationalparks auf eine Forschungsreise in die Donauauen aufzubrechen. 

Nachdem Sie den ereignisreichen Tag mit einem Ausflug in die Natur abgerundet haben, können Sie von hier die Heimreise antreten. Wien bzw. die Wiener Stadtgrenze ist von hier keine 15 Kilometer mehr entfernt und auch in andere Teile Niederösterreichs, das Burgenland, oder Bratislava können Sie von hier über die B3 schnell und bequem zurückreisen.

 

Alle hier genannten Ziele akzeptieren einmalig die Niederösterreich-Card. Achtung: Bei Veranstaltungen, Themenabenden, Reisegruppen, etc. wird die NÖ-Card allerdings nicht akzeptiert. Alle Informationen in diesem Text wurden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert, sind aber ohne Gewähr.

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