Zum Saisonstart stellen wir die Gebäude des römischen Stadtviertels vor. Ein kurzer Überblick über Haus des Lucius, villa urbana und römische Therme.

Die Gebäude in der Römerstadt Carnuntum

Zum Saisonstart in Carnuntum möchten wir die Gebäude der Römerstadt vorstellen. Wer mehr erfahren möchte, kommt über die Links zu den Detailbeschreibungen. 

 

Haus des Lucius

Haus des Lucius

Das sogenannte „Haus des Lucius“ war das erste Objekt, das in Carnuntum mit Mitteln der experimentellen Archäologie funktionstüchtig am Originalstandort 2006 wiedererrichtet wurde. Den Namen erhielt das Haus aufgrund einer Inschrift, die bei früheren archäologischen Untersuchungen vor Ort gefunden wurde. Diese Inschrift weist auf einen Lucius Maticeius Clemens hin, mit großer Wahrscheinlichkeit ein ehemaliger Eigentümer des Hauses. 

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Villa Urbana

Villa Urbana

Die villa urbana war ein prächtiges Stadtpalais und zeigt in eindrucksvoller Weise den Lebensstil der Carnuntiner Oberschicht. Wer es sich leisten konnte, versuchte, den Lebensstandard von Rom auch in die entferntesten Provinzen zu exportieren. Die villa urbana Carnuntums dürfte wohl von einem sehr wohlhabenden Bürger bewohnt worden sein. Schon der von Säulen flankierte Treppenaufgang zum Hauptportal zeugt vom Status und Selbstbewusstsein des einstigen Besitzers.
Die 2008 rekonstruierte Fläche beträgt rund 600 m2, wobei lediglich die öffentlichen Repräsentationsbereiche rekonstruiert wurden.

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Römische Therme

Römische Therme

 

Die römische Therme bedeckt eine Fläche von rund 1.500 m2, für den Bau wurden rund 1.200 m3 Steinmauerwerk verbaut. Sämtliche Arbeitsschritte wurden in reiner Handarbeit hergestellt. Wie der archäologische Befund ergab, wurde sie als öffentliches Bauvorhaben errichtet, wahrscheinlich kurz nach der Erhebung der zivilen Siedlung zum Municipium Aelium Karnuntum um das Jahr 124 n. Chr., vergleichbar mit der Verleihung des Stadtrechtes. 

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domus quarta

Zwei Jahre nach Fertigstellung der römischen Therme wurde das wiederaufgebaute Stadtviertel in der Römerstadt Carnuntum 2013 um eine zusätzliche Attraktion erweitert. Rund um das einzige am Originalstandort erhaltene römische Fußbodenmosaik zeigt die teilrekonstruierte domus quarta den aufwändigen Lebensstil der gehobenen Carnuntiner Mittelschicht.
Das gesamte Areal dieses großzügigen Wohnhauses wurde erstmals Anfang 1950 freigelegt. Dabei stießen die Archäologen auf das einzige am Originalstandort erhaltene römische Fußbodenmosaik in Carnuntum. Aus Schutzgründen wurde das Mosaik nach dem Ende der Grabungen wieder abgedeckt und war Jahrzehnte lang nicht zu sehen.

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Trainingsarena der Gladiatorenschule

Einem internationalen Team vom Ludwig Boltzmann Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie (LBI-ArchPro) gelang 2011 in Zusammenarbeit mit der Römerstadt Carnuntum eine sensationelle Entdeckung. Durch den Einsatz modernster Bodenradargeräte konnten in unmittelbarer Nähe des Amphitheaters Zivilstadt Reste einer Gladiatorenschule geortet werden, die in ihrer Vollständigkeit und Größe international einzigartig und an Deutlichkeit der erfassten Baustrukturen nur mit dem ludus magnus Roms vergleichbar ist.

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