Am 6. Juni (Pfingstmontag) widmet sich die brandneue Dokumentation dem römischen Erbe entlang des niederösterreichischen Donaulimes.

ORF-Doku: Welterbe an der Donau

Am 6. Juni (Pfingstmontag) widmet sich die brandneue Dokumentation dem römischen Erbe entlang des niederösterreichischen Donaulimes.

Lager, Kastelle und Wachtürme haben die Römer entlang der Donau errichtet, am sogenannten Donaulimes, der Nordgrenze des Römischen Reiches. Eine Grenzbefestigung zur Verteidigung vor allem gegen die Germanen am anderen Ufer. Die bestgesicherte Flussgrenze des römischen Imperiums, die sich auch durch das heutige Oberösterreich, Niederösterreich und Wien zog. Der Donaulimes wurde vor einigen Monaten in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen, vorerst in Deutschland, Österreich und der Slowakei. Weitere Staaten bis ans Schwarze Meer sollen folgen.

Die „Dokumentation am Feiertag“ aus dem ORF-Landesstudio Niederösterreich (Gestalterin: Sabine Daxberger, Kamera: Franz Cee) geht am niederösterreichischen Donaulimes auf eine spannende Reise zu einigen Stätten dieses neuen Welterbes. Dort finden sich außergewöhnliche Bauten, ein Kriterium für die Aufnahme ins Welterbe.

Trailer zur Dokumetation auf der ORF NÖ Seite

Von Carnuntum über Mautern bis nach Pöchlarn


In Carnuntum, der Weltstadt am Donaulimes, zum Beispiel die Amphitheater oder das Heidentor. Weltweit einzigartig ist das auf den römischen Originalfundamenten wiederaufgebaute Stadtviertel. In Zeiselmauer sind die spätrömischen Bauwerke des Lagers Cannabiaca österreichweit einmalig, in Mautern ist es das längste römische Mauerwerk, ein Teil des Lagers Favianis. Pöchlarn und Tulln waren Stützpunkte der römischen Donauflotte.

Oft trägt die jahrtausendelange Nutzung zum Erhalt der Baudenkmale bei, wie beim Fächerturm von Zeiselmauer, der in einem Privatgarten steht. Die römischen Baudenkmäler in Niederösterreich wurden vom Bundesdenkmalamt, dem Land und den jeweiligen Gemeinden in den letzten Jahren restauriert. Mit dem UNESCO-Welterbe ist der Auftrag verbunden, es zu erhalten und den Menschen zu vermitteln. So wie die Römerwerkstatt in Traismauer, die Schülerinnen und Schülern spielerisch das antike Erbe der Stadt näherbringt, jener Generation, die es künftig schätzen und schützen soll.

Nicht zuletzt werden Menschen und Lebensgeschichten am Donaulimes im Film durch Funde lebendig. Kinderspielzeug aus Tulln, Täfelchen in Mautern mit der Bitte einer Römerin an die Götter, ihren untreuen Ehemann zu bestrafen oder der berührende Grabstein der Augustania Cassia Marcia aus Carnuntum. In Spielszenen begleitet die Doku sie durch die antike Metropole. Auch zutiefst Menschliches verbindet uns über die Zeiten im Welterbe Donaulimes, wie der Film aus dem ORF-Landesstudio Niederösterreich zeigt.

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