Die Römer ins 21. Jahrhundert holen – dies ist das Ziel der neuen Vermittlungsstrategien in der Römerstadt Carnuntum.

Pressekonferenz am 11. April

Die Römer ins 21. Jahrhundert holen – dies ist das Ziel der neuen Vermittlungsstrategien in der Römerstadt Carnuntum.

Vermittlung in Carnuntum im Zeichen der Digitalisierung

Die Römer ins 21. Jahrhundert holen – dies ist das Ziel der neuen Vermittlungsstrategien in der Römerstadt Carnuntum. Die Geschichte der Antike und das Leben in der ehemaligen Donaumetropole Carnuntum sollen ganzheitlich begreifbar sein. Um dem Puls der Zeit zu folgen und die Vermittlung an die digitale Welt heranzuführen, wurde zu Saisonbeginn eine Gratis-App entwickelt. Durch sie gelingt eine Zusammenführung von gebauten Rekonstruktionen und virtuellen Ergänzungen.

Carnuntum App - Unsichtbares sichtbar machen

Die wichtige Grundlagenforschung in Carnuntum soll sichtbar werden, dabei ist die zeitgemäße Präsentation wichtig. Als erster Schritt für diese Zielerreichung wurde zu Saisonbeginn eine Gratis-App entwickelt. Durch Augmented Reality Anwendungen werden an sieben Erlebnispunkten in Carnuntum die antiken Gebäude der Erde entrissen. Unsichtbares sichtbar machen, das ist das Ziel der neuen App. Die Gebäude und Standorte von Carnuntum werden in ihrem tatsächlichen antiken Kontext am Originalstandort detailgetreu visualisiert. Dimension, Ausmaße und Zusammenhänge der antiken Stadt werden somit auf eine komplett neue Weise gezeigt.

Die Basis für die digitale Anwendung und die virtuellen Rekonstruktionen ist eine kontinuierliche Grundlagenforschung in Carnuntum. Lagepläne und Ansichten der virtuellen Häuser kommen aus der archäologischen Forschung und sind wissenschaftlich fundiert. So wurden unter anderem die Ergebnisse des Projekts „Gesamtprospektion Kernzone Carnuntum“ der Jahre 2012 bis 2016 des Landes Niederösterreich integriert.

Nächste Ausbaustufe – Einbindung der Landessammlungen

Die Landessammlungen beherbergen jene Gegenstände, die uns die ehemaligen Bewohner von Carnuntum hinterlassen haben. In einem nächsten Ausbauschritt der App werden einige ausgewählte Fundstücke aus Carnuntum virtuell in die App eingegliedert und als zusammengestellte Themenrundgänge zugänglich gemacht. Ziel ist es, die Menschen des antiken Carnuntum zurück in die Häuser zu bringen. Die Fundstücke erscheinen dort auf dem Smartphone der Besucherinnen und Besucher, wo sie tatsächlich gefunden wurden und erzählen so die Geschichten der Menschen aus Carnuntum. Die Zusammenführung von Exponat, Fundort und Geschichte lässt das Leben der antiken Bürger in Carnuntum wiederaufstehen. Durch die Möglichkeit der digitalen Präsentation der Landessammlungen können die Exponate auch außerhalb von Museen zugänglich gemacht werden.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ist überzeugt: "Mit dieser Digitalisierungsoffensive „beamen“ wir Carnuntum ins 21. Jahrhundert und machen die Forschungsarbeit in der ehemaligen Römerstadt sichtbar. Die digitalen Medien ermöglichen eine Interaktion mit den Besucherinnen und Besuchern, um neue Besucherschichten zu erschließen und vor allem junge Menschen für Carnuntum und die große Vergangenheit dieser ehemaligen Metropole zu begeistern"

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