Exkursionen

 

21. März 2020
EXKURSION WIEN – ABGESAGT!!!

Besuch der Ausstellung “Böse Kaiser“ im Münzkabinett des Kunsthistorischen Museums, sowie der Ausstellung „Die frühe Radierung. Von Dürer bis Bruegel“ in der Albertina

ACHTUNG: DIESE VERANSTALTUNG IST AUFGRUND DER AKTUELLEN LAGE ABGESAGT!!!

 

23. April - 2. Mai 2020

STUDIENREISE NACH SIZILIEN: INSEL DER GRIECHEN, RÖMER UND KARTHAGER - MÖGLICHE VERSCHIEBUNG

ACHTUNG: Eine Entscheidung über eine allfällige Verschiebung wird vom Reisebüro Kastler als durchführende Organisation getroffen. Bei Fragen zu bereits bestehenden Buchungen ersuchen wir Sie, sich an das Reisebüro zu wenden.

Unsere Reise wird uns das reiche archäologische Erbe antiker Hochkulturen, aber auch die einzigartige Verschmelzung byzantinischer, arabischer und normannischer Kultureinflüsse im Mittelalter, sowie die prachtvollen Formen des Sizilianischen Barock aus dem 17./18. Jh. näher bringen.

Hier finden Sie das detaillierte Tagesprogramm

Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen Preis: 1.729 EUR, p. P. im DZ

Leistung: Flüge Wien – Catania – Wien via München, Busreise, örtl. deutschsprachige Reiseleitung, N/HP

Nicht inkludiert: Eintritts-/Führungsgebühren: 156 EUR

Anmeldung und Information bei Reisebüro Kastler, Tel. 07234/82323 oder reisen@kastler.at

 

29./30. August 2020
EXKURSION BUDAPEST 2020

Auf der Exkursion besuchen wir die Stadt Komárom in Ungarn, auf deren Gebiet sich das Legionslager Brigetio befindet, das römische Kastell Celamantia in der Slowakei, die Burg Visegrád und das römische Aquincum und die Altstadt in Budapest.

Hier finden Sie das detaillierte Tagesprogramm

Unkostenbeitrag: € 195 (ÜF, Bus, Eintritte und Führungen)

Anmeldung bis 30. Juni 2020 wird gebeten: Tel. +43 2163 3377-766 oder E-Mail: vera.wachter@freunde-carnuntum.at

 

 

Vorträge

 

4. März 2020, 19.00 Uhr

VOM RÖMISCHEN MUNICIPIUM SALZBURG ZUR ERZBISCHÖFLICHEN RESIDENZ

von Dr. Peter Höglinger und Mag. Ulrike Hampel

Bundesdenkmalamt, Abt. für Archäologie; Salzburg Museum

Musikzimmer der Diplomatischen Akademie, 1040 Wien, Favoritenstraße 15a

Anhand neuer Grabungsergebnisse werden schlaglichtartig Aspekte zur Entstehung und Entwicklung der römischen Stadt Iuvavum sowie die nachantike Ausformung des geistlich-weltlichen Machtzentrums der Erzbischöfe beleuchtet.

 

1. April 2020, 19.00 Uhr

ROMS VERGESSENER FELDZUG. DIE ENTDECKUNG EINES RÖMISCH-GERMANISCHEN SCHLACHTFELDES AM HARZHORN IN NIEDERSACHSEN - VERSCHOBEN !

von Dr. Michael Geschwinde

Referatsleiter Stützpunkt Braunschweig, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege

ACHTUNG: Der Vortrag wird aufgrund des Erlasses der Bundesregierung zur Eindämmung des Corona-Virus abgesagt. Wir versuchen, den Vortrag zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. !!!

Die Entdeckung der Spuren intensiver Kampfhandlungen zwischen Germanen und römischen Truppen am Harzhorn zwischen Göttingen und Hannover ist einer der spannendsten archäologischen Funde der letzten Jahre. Die historische Brisanz besteht darin, dass sie eine militärische Operation der römischen Armee weit im Norden im Inneren Germaniens im Jahr 235 n. Chr. dokumentieren ‒ mehr als 200 Jahre nach der Varusschlacht. Die seit zehn Jahren laufenden Forschungen zeigen, dass es mit den Methoden der modernen Schlachtfeld-Archäologie möglich ist, ein militärisches Ereignis zu rekonstruieren, von dem es so gut wie keine schriftliche Überlieferung gibt.

 

27. Mai 2020, 19.00 Uhr

RÖMISCHER GOLDBERGBAU IM „KARTH“, NÖ

von Univ. Doz. Mag. Dr. Brigitte Cech

Musikzimmer der Diplomatischen Akademie, 1040 Wien, Favoritenstraße 15a

Der römische Goldbergbau im „Karth“, einer Landschaft südöstlich von Neunkirchen in NÖ, ist der bis dato einzige in den Ostalpen bekannte römische Goldbergbau. Es handelt sich dabei um eine Seifenlagerstätte, die mit Hilfe von Wasserkraft abgebaut wurde. Diese sehr effiziente Methode des Goldbergbaus ist eine römische Erfindung, die von Plinius sehr genau beschrieben wird. Das Besondere des Bergbaus im „Karth“ ist der ausgezeichnete Erhaltungszustand der Staubecken und Wasserleitungen. Seit 2018 wird dieser einzigartige Bergbau unter der Leitung von Univ. Doz. Dr. Brigitte Cech im Rahmen eines FWF Projektes interdisziplinär erforscht. Im Vortrag werden das Projekt und die Ergebnisse der Forschungen von 2018 und 2019 vorgestellt.

 

24. Juni 2020, 19.00 Uhr

MIT DER U-BAHN IN DIE RÖMERZEIT

von Prof. Dr. Marcus Trier

Direktor des Römisch-Germanischen Museums/Amt für Archäologische Bodendenkmalpflege der Stadt Köln

Römerstadt Carnuntum – Seminarraum, 2404 Petronell-Carnuntum, Hauptstraße 1A

Die archäologischen Ausgrabungen anlässlich des Baus einer neuen U-Bahn in Köln zwischen 2004 und 2013 sind der bislang größte Eingriff in die unterirdische Geschichte der Stadt. Obwohl der U-Bahn-Tunnel unterhalb der gewaltigen archäologischen Schichten vorangetrieben wurde, entstand durch die Anlage der Haltestellen und technischer Bauwerke großer Ausgrabungsbedarf. Insgesamt erstreckten sich die archäologischen Untersuchungsflächen auf mehr als 30.000 m², eine Fläche so groß wie fünf Fußballfelder. Stellenweise erreichten die historischen Schichten eine Mächtigkeit von über 13 Metern. Dies führte zu einem archäologischen Gesamtvolumen von 150.000 m³.

Die archäologischen Untersuchungen stellen einen einzigartigen Querschnitt durch die mehr als 2.000jährige Kölner Geschichte dar. Rund 2.500.000 Funde aus allen Epochen der Stadtentwicklung wurden geborgen. Die Bodenurkunden liefern reiche Zeugnisse des römischen Hafens und des Handels, gewaltiger Tempelanlagen am Rheinufer, antiker Friedhöfe, frühmittelalterlicher Handwerker- und Händlerviertel in der Altstadt und beeindruckender Festungswerke. Der Vortrag berichtet über die Herausforderungen und Ergebnisse der Ausgrabungen.

 

7. Oktober 2020, 19.00 Uhr

EIN AUSSERGEWÖHNLICHER FUND IN AUGUSTA RAURICA ‒ DER BLEISARG EINER ÄLTEREN DAME

von Dr. Debora Schmid

Leiterin Forschung Römerstadt Augusta Raurica

Römerstadt Carnuntum – Seminarraum, 2404 Petronell-Carnuntum, Hauptstraße 1A

Die Entdeckung eines Bleisargs bei Notgrabungen 2016 in Augst liefert die seltene Gelegenheit, den gut erhaltenen Bleisarg, eine Vielzahl von Textilresten und drei Grabbeigaben aus Glas naturwissenschaftlich zu untersuchen. Die Resultate dieser verschiedenen Analysen geben Rückschlüsse auf die Lebensumstände einer älteren, wohlhabenden Frau, die von ca. 250 bis 300 n. Chr. in Augusta Raurica gelebt hat.

 

4. November 2020, 19.00 Uhr

BLICK IN DIE VERGANGENHEIT. NEUESTE ERGEBNISSE ARCHÄOLOGISCHER PROSPEKTION

von Univ. Prof. Mag. Dr. Michael Doneus

Universität Wien, Institutsvorstand Inst. f. Urgeschichte und Historische Archäologie

Musikzimmer der Diplomatischen Akademie, 1040 Wien, Favoritenstraße 15a

Die Archäologie hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Vor allem die Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung sowie eine verstärkte interdisziplinäre Ausrichtung zu den Naturwissenschaften ermöglichten die Umsetzung einer in ihren Grundzügen zerstörungsfreien Methodik. Im Rahmen des Vortrags soll ein Einblick in die damit einhergehenden Möglichkeiten gegeben werden. Konkret wird der Beitrag anhand von Carnuntum und des Leithagebirges die Auswertung von archäologischer Prospektion, geographischen Informationssystemen, historischen Informationen und archäologischer Interpretation zu einer landschaftsarchäologischen Analyse aufzeigen.

 

2. Dezember 2020, 19.00 Uhr

DAS JAHR 2020 IN CARNUNTUM

von Dr. Eduard Pollhammer und Dr. Markus Wachter

Festsaal der Diplomatischen Akademie, 1040 Wien, Favoritenstraße 15a

 

 

Programm- und Preisänderungen vorbehalten.

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