Festival der Spätantike

Einführung / Kurzbeschreibung

Erleben Sie den Alltag im Carnuntum der Spätantike. Bis zu 100 Reenactors drehen bei dieser außergewöhnlichen Veranstaltung die Zeit zurück und leben 4 Tage lang in den Häusern im Römischen Stadtviertel.

Bis zu 200 Mitwirkende aus ganz Europa drehen die Zeit bei dieser außergewöhnlichen Veranstaltung um 1700 Jahre zurück und leben 4 Tage lang in den Häusern im Römischen Stadtviertel, als wären die Zeit und die Weltgeschichte ringsherum stehen geblieben. Spazieren Sie durch das Römische Stadtviertel und werden Sie Zaungäste der Geschichte und des Alltagslebens der Stadt Carnuntum in der Spätantike. Anders als bei üblichen historischen Festen werden keine Vorführungen und geplante Spektakel geboten, sondern das detailgetreue Nachspielen der historischen Realitäten steht bei dieser Veranstaltung im Mittelpunkt. Das Erleben des römischen Alltags und der Überraschungscharakter der Aktivitäten machen den Besuch zu einem intensiven Zeitreiseerlebnis.

Das Festival der Spätantike bietet für die Besucher die einzigartige Möglichkeit, die Römer in einer Art kennen zu lernen, die mit den gängigen Klischeevorstellungen nur mehr wenig gemein hat. Die Veranstaltung ist dabei für Kinder gleichermaßen geeignet wie für interessierte Erwachsene. Die Zeit von Muskelpanzer und Toga ist bereits hunderte Jahre vorbei, stattdessen trägt man Hosen, und die Soldaten erinnern eher an mittelalterliche Ritter als an die vertrauten Legionäre der frühen römischen Kaiserzeit. Der Wandel der Zeiten und der Gesellschaft spiegelt sich in Kleidung und Ausrüstung des Militärs wieder. In der Spätantike hat jeder Soldat selbst für seine Ausrüstung Sorge zu tragen.

 

Carnuntum in der Spätantike

 

Im Carnuntum des späten 4. Jahrhunderts ist die Situation schwierig geworden: ein Erdbeben hat die Stadt teilweise massiv beschädigt, ein Teil der Bevölkerung ist nach Süden Richtung Rom abgewandert und der häufige Durchzug großer Truppenverbände lässt das Leben in der Stadt Carnuntum unsicher werden. 

Der Dux muss als Verantwortlicher in Carnuntum für Ordnung sorgen: Einerseits muss das römische Heer, die Veteranen und Familien der Soldaten angesiedelt und versorgt werden, andererseits braucht Rom neue Soldaten, um die Grenzen halten zu können. Zu diesem Zweck stehen Rekrutierungen auf der Tagesordnung. Auch das Verhandlungsgeschick des Dux ist gefragt, da sich Barbaren diesseits der Donau, innerhalb des Imperium Romanum, ansiedeln wollen. Um die allgemeine Ruhe in der Römerstadt zu gewährleisten, ist der Dux ständig mit seinem Stab unterwegs und bemüht die Interessen der Bevölkerung zu vertreten. 

Folgen Sie uns bei dieser in Niederösterreich einmaligen Veranstaltung in eine Zeit, als das Römische Reich sich ein letztes Mal gegen den nahenden Niedergang aufbäumte und zugleich bereits die Weichen für ein neues Zeitalter gestellt wurden. Das rekonstruierte Römische Stadtviertel von Carnuntum bildet den passenden Rahmen für dieses historische Szenario. Die Gebäude und Ausstattungsdetails orientieren sich am Aussehen in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts n. Chr. 

 

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