• Statthalterpalast

    Statthalterpalast

    Im ersten vorchristlichen Jahrhundert kam das Gebiet unter den Einfluss des keltisch-norischen Königreichs, bis schließlich die Gebiete südlich der Donau um die Zeitenwende in das römische Reich eingegliedert wurden.

    Nach der Niederlage der Römer gegen die Germanen im Teutoburger Wald bildeten Rhein und Donau die Grenzen des römischen Reiches.

    In Zusammenhang mit einem Feldzug des späteren Kaisers Tiberius im Jahre 6 n. Chr. gegen die Markomannen nördlich der Donau wird Carnuntum erstmals in den antiken Quellen genannt.

  • Campus

    Campus

    Ab dem frühen 2. Jh. war die 14. Legion Gemina Matria Victrix in Carnuntum stationiert. Eine römische Legion bestand aus 10 Kohorten, welche jeweils in 6 Zenturien untergliedert waren.

  • Legionslager

    Legionslager

    Nach der Errichtung eines Legionslagers in Holz-Erde Bauweise in claudischer Zeit, wurden um 100 n. Chr. die Befestigungsanlagen in Stein ausgebaut.

    Ungefähr zur selben Zeit wurde Carnuntum zur Hauptstadt der Provinz Oberpannonien. Das Legionslager beherbergte rund 6000 Soldaten.

  • Principia

    Principia

    Die Principia, das zentrale Stabsgebäude des Lagers, betrat man über eine Vorhalle. Daraufhin befand man sich im Hof, der beiderseits von den Waffenmagazinen (Armamentaria) eingeschlossen war. Hatte man den Hof überquert, gelangte man in die große, mehrschiffige Querhalle (Basilica), an die sich das Lagerheiligtum (Aedes) mit den Feldzeichen der Legion anschloss. Angrenzend befanden sich das Legionsarchiv (Tabularium) und Versammlungsräumlichkeiten. Die Basilica hatte beeindruckende Dimensionen und erhielt Licht von einer Fensterreihe unter dem Dach.

  • Amphitheater

    Amphitheater

     

    Neben dem Legionslager befand sich ein Amphitheater. Gladiatorenspiele und Tierhetzen lösten große Begeisterung, sowohl bei den Legionären, als auch bei der Zivilbevölkerung, aus.

    Unterschiedlich bewaffnete Gladiatoren traten an, oft kämpfte ein Secutor mit Schwert und Schild gegen einen Retiarius ("Fischer") mit Netz und Dreizack.

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